Eine Idee aus dem Jahr 1962: Ein Motor bei dem Solarzellen den Strom liefern. Was Sie hier sehen ist eine elegante und moderne Umsetzung des Prinzips. Der 6-seitige Rotor besteht aus 3 Spulen und 6 Solarzellen. Wenn Licht auf die Zellen trifft, fliesst Strom durch die Windungen. Das entstehende magnetische Feld aus den Spulen und das magnetische Feld des Permanentmagneten bringen den Motor zum Laufen. Um die Reibung zu minimieren, ist der Rotor zudem auf Magnetefeldern gelagert.
Diese sechsflächigen Motoren laufen bei heller werdendem Licht von selbst an. Bei nur vier Flächen hingegen kann der Motor eine Stellung einnehmen, aus der er nicht selbstständig anlaufen kann. Man müsste ihn dann andrehen.
Diese Motoren haben innenliegende Wicklungen. Dadurch liegen die Wicklungen günstig im statischen Magnetfeld. Die Anzahl der Wicklungen, die Magnetfeldstärke und die Stromstärke bestimmen die entstehende Drehung.